Brandschutz-Checkliste für das Büro
Brandschutz-Checkliste für die monatliche Begehung im Büro: Fluchtwege, Feuerlöscher, Brandmelder, Notbeleuchtung, Elektrik und Brandschutzhelfer dokumentiert.
- Typischer Rhythmus monatlich
- Die Checkliste 5 Abschnitte, 22 Punkte
- Variablen
{{location}}{{month}}
Diese Checkliste ist für die regelmäßige interne Brandschutzbegehung in Büros und kleinen Betrieben gedacht, meist einmal im Monat. Sie deckt ab, was eine verantwortliche Person durch Hinsehen und einfache Tests prüfen kann. Sie ersetzt weder die fachgerechte Wartung von Feuerlöschern, Brandmeldeanlage und Notbeleuchtung noch eine Gefährdungsbeurteilung oder ein Brandschutzkonzept, wo diese vorgeschrieben sind.
Wer verantwortlich ist
Eine benannte Person führt den Durchlauf, etwa eine Brandschutzhelferin, ein Brandschutzbeauftragter oder in kleinen Büros die Büroleitung. Die Vermietung oder Hausverwaltung ist meist für die Gebäudetechnik und gemeinsame Fluchtwege zuständig. Mängel dort schriftlich melden.
Typische Fehler
- Fluchtwege als Lager. Kartons, Fahrräder und Lieferungen landen in Fluren und Treppenhäusern. Das ist der häufigste Befund, deshalb jedes Mal hinsehen.
- Brandschutztüren mit Keil offen. Eine verkeilte Tür hält weder Feuer noch Rauch auf. Zugelassene Feststellanlagen nutzen oder die Tür geschlossen halten.
- Abgelaufene Prüfplaketten. Feuerlöscher und Anlagen müssen in festen Abständen von Fachleuten geprüft werden. Das Datum auf der Plakette lesen, nicht nur prüfen, ob das Gerät da ist.
- Überlastete Steckdosen. Hintereinander gesteckte Steckdosenleisten unter Schreibtischen sind eine häufige Zündquelle.
Örtliche Vorschriften haben Vorrang
Brandschutz ist streng geregelt, und die Regeln unterscheiden sich je nach Land, Kanton, Bundesland und Gebäude. In Deutschland gelten unter anderem das Arbeitsschutzgesetz und die ASR A2.2, in der Schweiz die VKF-Brandschutzvorschriften mit kantonaler Gebäudeversicherung und Feuerpolizei, in Österreich die Vorgaben von Land und Behörden. Klären Sie Prüffristen, Brandschutzhelfer und Räumungsübungen mit der zuständigen Brandschutzbehörde, Feuerwehr oder einer Fachperson. Diese Checkliste ist keine Rechtsberatung.
Die Checkliste: Brandschutz-Begehung {{location}} ({{month}})
Flucht- und Rettungswege
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Fluchtwege, Flure und Treppenhäuser in
{{location}}frei von Gegenständen -
Notausgänge lassen sich von innen ohne Schlüssel leicht öffnen
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Rettungszeichen sichtbar und beleuchtet
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Sammelplatz ausgeschildert und der Weg dorthin frei
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Flucht- und Rettungsplan ausgehängt und passend zur aktuellen Raumaufteilung
Brandschutztüren
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Brandschutztüren schließen selbstständig und vollständig, nicht verkeilt
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Dichtungen und Türschließer unbeschädigt
Löschmittel
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Feuerlöscher am gekennzeichneten Platz, sichtbar und nicht zugestellt
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Manometer im grünen Bereich und Plomben intakt
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Prüfplaketten der Feuerlöscher innerhalb der Prüffrist
Die Prüfabstände richten sich nach den örtlichen Vorschriften und Herstellerangaben, je nach Land unterschiedlich.
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Löschdecke in der Küche vorhanden optional
Brandmelder und Beleuchtung
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Probealarm der Brandmeldeanlage wie geplant durchgeführt oder mit der Hausverwaltung bestätigt
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Rauchmelder sichtbar, nicht abgedeckt und ohne Störungsanzeige
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Test der Notbeleuchtung wie geplant durchgeführt, Störungen gemeldet
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Datum der letzten Fachwartung von Brandmeldeanlage und Notbeleuchtung notiert
Gefahren und Personen
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Keine überlasteten Steckdosen oder hintereinander gesteckten Steckdosenleisten
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Beschädigte Kabel und Stecker außer Betrieb genommen
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Abfall, Papier und Verpackungen nicht in der Nähe von Wärmequellen oder Elektrogeräten gelagert
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Brennbare Stoffe sicher und nur in kleinen Mengen gelagert
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Brandschutzhelfer für
{{month}}benannt, inklusive Vertretung bei AbwesenheitIn Deutschland regelt die ASR A2.2 die Brandschutzhelfer. In der Schweiz und in Österreich die örtlichen Vorgaben beachten.
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Termin der nächsten Räumungsübung festgelegt optional
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Festgestellte Mängel schriftlich an Vermietung oder zuständige Person gemeldet
Checkliste als Markdown
Häufige Fragen
Wie oft sollte eine Brandschutzbegehung stattfinden?
Viele Betriebe machen einmal im Monat eine kurze interne Begehung und prüfen Fluchtwege in stark genutzten Bereichen häufiger. Die Fachprüfung von Feuerlöschern, Brandmeldeanlage und Notbeleuchtung folgt eigenen Abständen, die örtliche Vorschriften und Hersteller festlegen. Was für Ihre Räume gilt, mit der Feuerpolizei oder einer Fachperson klären.
Wer ist im Büro für den Brandschutz verantwortlich?
In der Regel der Arbeitgeber oder wer die Räume betreibt, im gemeinsam genutzten Gebäude für Allgemeinflächen und Gebäudetechnik oft die Vermietung. Im Unternehmen eine Person benennen, die die Begehungen durchführt und Mängel meldet. Die genaue rechtliche Verantwortung hängt von Land, Kanton und Mietvertrag ab.
Ersetzt diese Checkliste eine Gefährdungsbeurteilung oder ein Brandschutzkonzept?
Nein. Sie ist eine Routinekontrolle für alltägliche Mängel. Eine Gefährdungsbeurteilung oder ein Brandschutzkonzept betrachtet Gefahren, betroffene Personen und Schutzmaßnahmen deutlich gründlicher und wird oft von Fachleuten erstellt. Ob und in welcher Form das für Sie vorgeschrieben ist, legen die örtlichen Vorschriften fest.
Aktualisiert