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Checkliste Arbeitssicherheit und Notfallvorsorge im Büro

Checkliste Arbeitssicherheit und Notfallvorsorge im Büro: Notfallplan, Fluchtwege, Erste Hilfe, Notfallkontakte und Räumungsübungen, quartalsweise überprüft.

  • Typischer Rhythmus quartalsweise
  • Die Checkliste 5 Abschnitte, 22 Punkte
  • Variablen {{location}} {{quarter}}
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Read in English: Workplace Emergency Preparedness Checklist

Mit dieser Checkliste prüfen Sie, wie gut Ihr Büro auf einen Notfall vorbereitet ist: Brand, medizinischer Notfall, Stromausfall, Unwetter oder eine Bedrohung vor Ort. Den Durchlauf einmal im Quartal starten und zusätzlich nach jeder Änderung an Räumen, Team oder Gebäude. Es ist eine Prüfliste. Was im Ernstfall Schritt für Schritt zu tun ist, gehört in den Notfallplan.

Wer verantwortlich ist

Die Büroleitung oder eine benannte Sicherheitsverantwortliche führt den Durchlauf. Brandschutzhelfer und Ersthelfende übernehmen ihre Abschnitte. Im gemeinsam genutzten Gebäude mit der Hausverwaltung abstimmen, denn sie ist meist für Alarmanlage, Räumung der Allgemeinflächen und Kontakt zu den Einsatzkräften zuständig.

Typische Fehler

  • Notfallplan einmal geschrieben, nie aktualisiert. Personen gehen, Nummern ändern sich, Räume werden umgebaut. Den Plan mindestens jedes Quartal prüfen.
  • Keine Vollzähligkeitskontrolle. Am Sammelplatz weiß niemand, wer im Büro war. Festlegen, wie gezählt wird, auch Besuchende und Mitarbeitende, die sonst im Homeoffice arbeiten.
  • Menschen mit Unterstützungsbedarf vergessen. Wer eingeschränkt mobil ist oder schlecht hört, braucht einen eigenen Evakuierungsplan und eine benannte Hilfsperson.
  • Übungen, die nie stattfinden. Ein nie geübter Plan versagt unter Stress. Räumungsübungen im vorgeschriebenen Abstand durchführen und jede nachbesprechen.

Rechtlicher Rahmen

Die Pflichten unterscheiden sich je nach Land. In Deutschland verlangt das Arbeitsschutzgesetz eine Gefährdungsbeurteilung (§ 5 ArbSchG), ergänzt durch DGUV-Regeln. In Österreich gilt die Arbeitsplatzevaluierung nach ASchG. In der Schweiz regeln ArG und UVG den Rahmen, die EKAS-Richtlinie 6508 den Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit (ASA). Passen Sie die Checkliste an Ihre Rechtsordnung an; sie ist keine Rechtsberatung.

Die Checkliste: Notfallvorsorge {{location}} ({{quarter}})

Notfallplan und Kontakte

  • Notfallplan für {{location}} für {{quarter}} geprüft und aktualisiert

    Er sollte Brand, medizinischen Notfall, Strom- oder IT-Ausfall, Unwetter und Bedrohungen vor Ort abdecken.

  • Notrufnummern, Hausverwaltung und wichtige Kontakte aktuell und ausgehängt

    Europaweit gilt 112. Zusätzlich z. B. 110 Polizei (DE), 144 Rettung und 122 Feuerwehr (AT), 144 Sanität und 118 Feuerwehr (CH).

  • Alarmierungskette außerhalb der Arbeitszeit bestätigt (wer ruft wen an)
  • Notfallkontakte von Versicherung und Vermietung hinterlegt

Räumung

  • Fluchtwege und Notausgänge abgelaufen und frei
  • Flucht- und Rettungsplan auf jeder Etage ausgehängt und passend zur aktuellen Raumaufteilung
  • Sammelplatz festgelegt und allen Mitarbeitenden bekannt
  • Vollzähligkeitskontrolle vereinbart, inklusive Besuchende (z. B. Besucherliste, Teamlisten)
  • Individuelle Evakuierungspläne für Personen mit Unterstützungsbedarf vorhanden optional
  • Brandschutzhelfer für jede Etage oder jeden Bereich benannt, mit Vertretung

Erste Hilfe und Ausstattung

  • Verbandkästen vollständig und Inhalt nicht abgelaufen
  • Ersthelfende benannt, Schulungsdaten und Fälligkeit der Auffrischung erfasst

    Anzahl und Ausbildung der Ersthelfenden sind je nach Land und Betriebsgröße unterschiedlich geregelt.

  • Standort des Defibrillators (AED) bekannt und Gerät geprüft, falls vorhanden optional
  • Taschenlampen, Notbeleuchtung und eine Powerbank für Telefone vorhanden

Menschen und Übung

  • Notfallabläufe sind Teil der Unterweisung neuer Mitarbeitender
  • Räumungsübung durchgeführt oder im vorgeschriebenen Abstand geplant
  • Letzte Übung nachbesprochen und Verbesserungen umgesetzt
  • Mitarbeitende aus dem Homeoffice und Besuchende wissen, was vor Ort im Notfall zu tun ist
  • Gefährdungsbeurteilung bzw. Arbeitsplatzevaluierung auf Änderungen geprüft optional

Weiterbetrieb

  • Ausweichplan für Homeoffice getestet, falls das Büro nicht nutzbar ist (Laptops, VPN, Telefone)
  • Wichtige Dokumente und Daten außerhalb des Büros gesichert
  • Kommunikationskanal für Notfälle vereinbart und getestet (z. B. SMS-Gruppe, Chat)
Checkliste als Markdown

Häufige Fragen

Was gehört in einen Notfallplan für das Büro?

Wie Alarm ausgelöst wird, wie geräumt wird und wo der Sammelplatz ist, wie die Vollzähligkeit geprüft wird, wer Brandschutzhelfer und Ersthelfende sind und wer die Einsatzkräfte informiert. Dazu kommen die Notfallarten, die für Ihren Standort wichtig sind, etwa medizinische Notfälle oder Stromausfälle, und wie Sie das Team danach erreichen.

Wie oft sollte man eine Räumungsübung machen?

Viele Betriebe üben mindestens einmal im Jahr, manche Vorschriften oder Gebäude verlangen mehr. Was gilt, hängt von Land, Kanton und Gebäude ab, deshalb die örtlichen Brandschutzvorschriften und die Vorgaben der Vermietung prüfen. Jede Übung nachbesprechen und Mängel beheben.

Wer ist in einem kleinen Büro für Arbeitssicherheit verantwortlich?

Die Verantwortung für die Sicherheit der Mitarbeitenden liegt beim Arbeitgeber. Praktisch eine Person benennen, die den Notfallplan pflegt und diese Prüfung durchführt, oft die Büroleitung. Dazu kommen ausgebildete Brandschutzhelfer und Ersthelfende sowie die Abstimmung mit der Hausverwaltung. Die Geschäftsleitung sollte die Ergebnisse sehen.

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