Checkliste WordPress-Wartung
Checkliste für die monatliche WordPress-Wartung: Backups, Core- und Plugin-Updates, Sicherheit, Performance, Formulare und ein kurzer Kundenbericht pro Website.
- Typischer Rhythmus monatlich
- Die Checkliste 5 Abschnitte, 22 Punkte
- Variablen
{{site}}{{month}}
Diese Checkliste ist für die monatliche Wartung jeder WordPress-Website gedacht, die Sie betreuen, ob es die eigene ist oder eine Kundenwebsite im Rahmen eines Wartungsvertrags. WordPress-Websites fallen selten auf einen Schlag aus. Sie verfallen schleichend: ein verwaistes Plugin, ein voller Speicher, ein Kontaktformular, das seit Monaten nichts mehr verschickt. Eine feste monatliche Routine findet solche Probleme, bevor der Kunde sie bemerkt.
Wer verantwortlich ist
Pro Website führt eine benannte Person den monatlichen Durchlauf, meist jemand aus dem Wartungsteam der Agentur. Zahlt der Kunde für einen Wartungsvertrag, ist der abgeschlossene Durchlauf zugleich der Nachweis für die Arbeit des Monats.
Typische Fehler
- Updates ohne getestetes Backup. Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist eine Hoffnung, kein Backup. Ab und zu eine Wiederherstellung auf Staging testen.
- Alles auf einmal live aktualisieren. Bei WooCommerce, Page-Buildern oder eigenem Code zuerst auf Staging aktualisieren, dann live und die wichtigsten Seiten prüfen.
- Verwaiste Plugins ignorieren. Ein Plugin, das lange kein Update bekommen hat oder aus dem Plugin-Verzeichnis entfernt wurde, ist ein Sicherheitsrisiko, auch wenn es funktioniert. Ersatz einplanen.
- Die langweiligen Dinge vergessen. Domainverlängerung, TLS-Zertifikat und Formularversand verursachen mehr Ausfälle als Hackerangriffe.
Pro Website und Monat einen Durchlauf in Runbook planen. Website und Monat werden automatisch eingetragen, und die Historie zeigt, welche Updates eingespielt wurden und wer die Website geprüft hat.
Die Checkliste: WordPress-Wartung {{site}} ({{month}})
Backup
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Aktuelles Vollbackup (Dateien und Datenbank) vorhanden und außerhalb des Servers gespeichert
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Backup in diesem Quartal auf Staging wiederhergestellt optional
Für die meisten Websites reicht ein Wiederherstellungstest pro Quartal. Bei Shops monatlich testen.
Updates
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Updates zuerst auf Staging eingespielt und getestet optional
Empfohlen bei WooCommerce, Page-Buildern und Websites mit eigenem Code.
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WordPress-Core auf die aktuelle Version aktualisiert
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Plugins aktualisiert, Changelogs bei Major-Versionen gelesen
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Theme und Child-Theme aktualisiert
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PHP-Version auf dem Server wird noch unterstützt
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Plugins ohne aktuelle Updates oder aus dem Verzeichnis entfernte Plugins zum Ersatz vorgemerkt
Sicherheit
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Nicht genutzte Plugins, Themes und Admin-Konten entfernt
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Admin-Konten mit starken Passwörtern und Zwei-Faktor-Authentifizierung
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Sicherheitsscan durchgeführt und Ergebnis geprüft (z. B. Wordfence, Patchstack, Scanner des Hosters)
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TLS-Zertifikat gültig und noch mindestens 30 Tage Laufzeit
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Ablaufdatum der Domain geprüft
Funktion und Performance
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Startseite, wichtige Landingpages und Checkout oder Buchungsstrecke laden und funktionieren
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Jedes Kontaktformular abgeschickt und die Nachricht empfangen
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Scan auf defekte Links durchgeführt und Fehler behoben
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Ladezeit der Startseite mit dem Vormonat verglichen
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Speicherplatz und Datenbankgröße beim Hoster geprüft
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Cookie-Einwilligung und Datenschutzerklärung noch passend zu neu installierten Plugins optional
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Spam-Kommentare und alte Revisionen bereinigt optional
Bericht
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Verfügbarkeit des Monats im Monitoring-Tool geprüft
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Kurzbericht an den Kunden verschickt: Updates, Befunde und Empfehlungen für
{{month}}
Checkliste als Markdown
Häufige Fragen
Wie oft sollte man WordPress aktualisieren?
Mindestens monatlich nach Updates sehen und Sicherheitsupdates für Core und Plugins einspielen, sobald sie erscheinen. Viele Hoster spielen kleinere Core-Updates automatisch ein. Größere Plugin-Updates besser zuerst auf Staging testen, denn sie sind die häufigste Ursache für zerschossene Layouts und Checkouts.
Was gehört in einen WordPress-Wartungsvertrag?
Typisch sind Backups, Updates für Core, Plugins und Themes, Sicherheits- und Verfügbarkeitsüberwachung sowie ein monatlicher Bericht. Manche Verträge enthalten zusätzlich ein Stundenkontingent für Inhaltsänderungen oder Performance-Arbeit. Schriftlich festhalten, was enthalten ist, damit der Kunde weiß, wofür er monatlich zahlt.
Lässt sich die WordPress-Wartung automatisieren?
Backups, Updates und Uptime-Checks lassen sich über den Hoster oder Tools wie ManageWP oder MainWP automatisieren. Was ein Mensch prüfen muss, bleibt: Funktioniert der Checkout noch, ist die Formular-Mail angekommen, ist ein Plugin verwaist? Diese Punkte deckt die Checkliste ab, automatisierte Schritte werden zur kurzen Bestätigung.
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